Aktueller BSI-Bericht zur Lage der IT-Sicherheit vorgestellt

Bundesinnenminister Thomas de Maizière und BSI-Präsident Arne Schönbohm haben heute den Bericht des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) zur Lage der IT-Sicherheit in Deutschland 2017 vorgestellt. Danach ist die Gefährdungslage im Berichtszeitraum Juli 2016 bis Juni 2017 weiterhin auf hohem Niveau angespannt. Vor allem die gestiegene Zahl an IT-Sicherheitsvorfällen mit Erpressungssoftware (Ransomware) zeige, dass Cyber-Kriminelle eine lukrative Möglichkeit gefunden hätten, in großem Umfang Geld zu erpressen. Zudem spiele auch der „Faktor Mensch“ eine zunehmende Rolle: Phishing-Angriffe, bei denen gezielt einzelne Mitarbeiter oder Unternehmen adressiert wurden, seien häufiger als in den vergangenen Jahren zu beobachten. Insbesondere durch sogenannten CEO-Betrug (CEO Fraud) konnten Angreifer laut dem Bericht hohe Schadenssummen verursachen. Als Gegenmaßnahmen empfiehlt das BSI eine intensive Sensibilisierung der Mitarbeiter sowie die technische und organisatorische Absicherung interner Prozesse.

PDF-Download des Lageberichts von der BSI-Homepage