Bundesregierung berichtet über Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung

Das Bundeskabinett hat heute den dreizehnten Bericht über die Auswirkungen des Gesetzes zur Bekämpfung der illegalen Beschäftigung beschlossen. Danach hat die Bundesregierung im Berichtszeitraum von 2013 bis 2016 die Bekämpfung von Schwarzarbeit und illegaler Beschäftigung intensiviert. Dazu beigetragen hätten insbesondere die fachliche und organisatorische Neuausrichtung der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Zolls (FKS), die fokussierte Bekämpfung von organisierten Formen von Schwarzarbeit durch die FKS, die Kontrollen nach dem Mindestlohngesetz sowie eine verbesserte Kommunikation der Behörden auf nationaler und europäischer Ebene. Der seit dem Jahr 2015 verfolgte risikoorientierte Prüfungsansatz in den besonders von Schwarzarbeit betroffenen Branchen habe sich ausgezahlt. Laut dem Bericht hat der Zoll in den vergangenen Jahren die Erfahrung gemacht, dass bestimmte Tätergruppen im Bereich der Schwarzarbeit und illegalen Beschäftigung immer häufiger in organisierten Strukturen über die Grenzen Deutschlands hinweg agierten. Betroffen seien nahezu alle, insbesondere lohnintensive Wirtschaftszweige, zum Beispiel das Bau-, das Gaststätten- und Beherbergungs-, das Personenbeförderungs-, das Speditions-, Transport- und Logistik-, das Gebäudereinigungsgewerbe sowie die Fleischwirtschaft.

PDF-Download des Berichts von der Homepage des Bundesministeriums der Finanzen