Deutschland rutscht im TI-Korruptionswahrnehmungsindex auf Platz 12

Deutschland verschlechtert sich im diese Woche veröffentlichten Korruptionswahrnehmungsindex (Corruption Perceptions Index, CPI) der Antikorruptionsorganisation Transparency International (TI) um zwei Plätze. Für den Index hat TI auf Grundlage verschiedener Expertenbefragungen in 180 Länder und Territorien die in Politik und Verwaltung wahrgenommene Korruption untersucht. Zwar konnte Deutschland auf einer Skala von 0 (hohes Maß an wahrgenommener Korruption) bis 100 (keine wahrgenommene Korruption) wie im Vorjahr 81 Punkte erreichen, im Ranking reicht das hinter Luxemburg und Großbritannien nur noch für Rang 12.
International bilden Neuseeland (89 Punkte), Dänemark (88 Punkte) und Finnland (85 Punkte) die Spitzengruppe, Südsudan (12 Punkte) und Somalia (9 Punkte) rangieren auf den letzten Plätzen. In den vergangenen Jahren hat sich die Situation laut Index in mehreren Ländern wie Senegal und Großbritannien deutlich verbessert, in Syrien, Jemen und Australien dagegen verschlechtert.

Tabellarisches Ranking und weitere Hinweise zum CPI 2017 auf der Homepage von Transparency International Deutschland