LMU-Juristen untersuchen Umstände von Whistleblowing in Deutschland


Prof. Dr. Ralf Kölbel und Dr. Nico Herold vom Lehrstuhl für Strafrecht und Kriminologie der Ludwig-Maximilians-Universität München untersuchen in einem Projekt welche Erfahrungen Whistleblower mit firmeninternen Hinweissystemen machen. Kölbel zum Hintergrund: „Seit einigen Jahren wird in Deutschland verstärkt über die rechtliche Situation von Whistleblowern und eine „Schutzgesetzgebung“ debattiert, „doch es fehlt die empirische Grundlage“. Mit ihrem Projekt „Berücksichtigung von Belastungslagen und Erwartungen von Hinweisgebern bei der Gestaltung von unternehmenseigenen Meldesystemen“ wollen die Münchner diese Forschungslücke schließen. Dabei konzentrieren sie sich auf interne Hinweissysteme, die Unternehmen inzwischen zunehmend installieren.

Kölbel und Herold suchen für das Projekt Betroffene, die bereits Erfahrung mit betriebsinternen Hinweissystemen gemacht haben und bereit sind, vertraulich darüber zu berichten.

 

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