Schwarze Liste von Steueroasen soll gekürzt werden

Die erst im Dezember 2017 erstellte EU-Liste „nicht kooperativer Steuergebiete“ steht laut Deutscher Welle und faz.net vor einer Kürzung. Danach liegt für das Treffen der EU-Finanzminister in der kommenden Woche eine Beschlussvorlage vor, nach der die acht Staaten Panama, Südkorea, die Vereinigten Arabischen Emirate, Tunesien, die Mongolei, Macao, Grenada und Barbados wieder von der „schwarzen“ Liste gestrichen werden sollen. Laut faz.net begründen die Beamten die Vorlage damit, dass sich diese Länder seit Dezember gegenüber der EU zur Kooperation verpflichtet haben. Laut Deutscher Welle blieben diese Staaten auch nach einer entsprechenden Entscheidung der Minister allerdings unter Beobachtung auf einer „Grauen Liste“, für die regelmäßig kontrolliert werden soll, ob Zusicherungen zur Änderung der Steuerpraxis tatsächlich umgesetzt würden. Auf der „Schwarzen Liste“ verblieben lediglich neun Staaten: Amerikanisch-Samoa, Bahrein, Guam, die Marshall-Inseln, Namibia, Palau, St. Lucia, Samoa sowie Trinidad und Tobago.